DAVID gegen GOLIATH
... oder so ...
JA!
Wir wehren uns gegen "GOLIATH"
(also den Willen der Städte Taucha und Leipzig)
und kämpfen gegen die riesige geplante Industrie- und Gewerbefläche!
Die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens für das geplante Industriegebiet Merkwitz soll eingestellt werden.
JA!
Ziel des Bürgerbegehrens ist ein Bürgerentscheid nach § 25 Absatz 1 i.V.m. § 24 der Sächsischen Gemeindeordnung (SächsGemO).
Entscheidungsvorschlag:
Die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 70 „GE/GI Merkwitz“ zur Errichtung eines Industrie- und Gewerbegebietes in Merkwitz soll eingestellt werden.
Begründungen und Argumentationen:
Die Städte Leipzig und Taucha planen die Errichtung eines knapp 90 ha riesigen Gewerbe- und Industriegebietes (einschl. Ausgleichsfläche) unmittelbar angrenzend an den Ortsteil Merkwitz.
Leipzig kann keine derart großen verfügbaren Flächen anbieten.
Vorhandenes Ackerland ist gegenüber ungenutzten urbanen Flächen wesentlich preisgünstiger zu erschließen. Aber in Taucha sind freie Gewerbeflächen ausgewiesen.
Die Verkehrserhöhung stellt eine Gefahr insbesondere für den Schülerverkehr, Kinderwagen sowie Bewegungseingeschränkte dar. Es gibt nur sehr schmale bzw. keine Fußwege.
Das erhöhte Verkehrsaufkommen wird sich in alle Himmelsrichtungen auswirken; bereits jetzt ergibt sich aus dem BMW-Ring heraus eine Staubelastung bis nach Mockau, Schönefeld, über die Bundesstraßen quer durch Leipzig, nach Hohenheida, Seehausen sowie alle Dörfer in Richtung der Staatsstraße S 11 und der Autobahn.
Die Lebensqualität der Menschen wird weit über die Grenzen von Taucha hinaus stark negativ beeinträchtigt!
Durch den Eingriff in den Boden durch die Erschließung und die weitere Versiegelung von Flächen werden Umwelt, Natur und Wasserhaushalt in der Region nachhaltig negativ belastet! Hinzu kommen noch stärkere Luftverschmutzung und noch höhere Lärmpegel über viele Quadratkilometer hinweg!
90 ha = 900 000 m² wertvolles und ertragreiches Ackerland; unsere Lebensgrundlage; sollen vernichtet werden!
Dafür haben wir eine Verantwortung!
Ackerland kostet in Sachsen i.M. 20 bis 30 €/ ha; d.h. bei knapp 90 ha hat "unser Acker" einen Wert von über 20,0 Mio. €.
Hinzu kommt die Nutzungsentschädigung an den Pächter der Flächen. Weiterhin sind Planungskosten von ca. 500 T€ anzusetzen. Das Ackerland ist aufgrund seiner Morphologie kein geeigneter Baugrund, so dass tiefgründige Bodenverbesserungen erforderlich sein werden (siehe BMW-Erschließung), welche sehr hohe Erschließungskosten nach sich ziehen; 5,0 Mio. sind nicht nicht zu wenig. Hinzu kommen die Kosten für die Ausgleichsmaßnahmen.
Es liegt keine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Stadt Taucha vor, die die Ausgaben den möglichen Einnahmen u.a. aus der Gewerbesteuer mittel- und langfristig untersucht, um den Zeithorizont für einen finanziellen Gewinn der Stadt Taucha herauszuarbeiten.
Gehen die Gewerbesteuern überhaupt in den Tauchaer Haushalt ein?
Auch Fördergelder sind unsere Steuergelder.
Wer trägt die Verantwortung für die Generations(un)gerechtigkeit?
Das Entstehen neuer Arbeitsplätze i.V.m. der Vernichtung von Ackerland steht im Widerspruch zur Fachkräfte-, Wirtschafts- und Klimasituation!
Digitalisierung ist die Tendenz - nicht nur in der Wirtschaft; das bedeutet weniger Riesenhallen und auch weniger Personal vor Ort.
Die Wirtschaft befindet sich in Deutschland "im Sinkflug"; speziell gilt das für die Automobilindustrie einschließlich der damit verbundenen Zulieferindustrie.
Welche Industrie soll folglich angesiedelt werden, die wirklich Zukunftspotential hat?
Unser Statement zur Wirtschaftlichkeit
BI Merkwitz reagiert auf Stadtanzeiger Taucha:
„Chancen realistisch einordnen und Folgen mitdenken“
siehe Taucha Kompakt vom 20. Janaur 2026; hier:
INFOS
zum ausgelegten B-Plan gibt es:
Entscheidung am 7. Juni 2026
Es wird am 7. Juni 2026 den allerersten Bürgerentscheid in Taucha geben.
Dabei geht es auch um unser MERKWITZ.
Alle wahlberechtigten Bürger entscheiden an dem 7. Juni, ob ein riesiges fast 90 ha großes Gewerbe- und Industriegebiet angrenzend an BMW, jedoch auf Tauchaer Flur, errichtet werden soll.
Die Grundstücke hat die Stadt Leipzig bereits gekauft; wertvoller Ackerboden hat in Sachsen einen Wert von 20 bis 30 €/ ha; also bei 90 ha über 20,0 Mio.
War es ein reiner Spekulationskauf, für den nun die Merkwitzer & Tauchaer, die Randleipziger sowie die Natur und die Landwirtschaft dafür zahlen müssen???
Wertvoller Ackerboden, die Existenz der Bauern, unsere Natur, die verbliebene dörfliche Struktur - all das soll erhalten bleiben!
JA!
Entscheidungsvorschlag:
Die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 70 "GE/GI Merkwitz" zur Errichtung eines Industrie- und Gewerbegebietes in Merkwitz soll eingestellt werden.
JA!
Beschluss zur Durchführung eines Bürgerentscheids
Am 12. März 2026 fasste der Stadtrat Taucha den Beschluss, einen Bürgerentscheid zu dem Entscheidungsvorschlag:
Die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 70 "GE/GI Merkwitz" zur Errichtung eines Industrie- und Gewerbegebietes in Merkwitz soll eingestellt werden.
durchzuführen.
Unsere Meinung: JA, die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens soll eingestellt werden.
Unser Wunsch: Bitte geht wählen; nutzt die Briefwahl.
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